Zwischen 18 und 25.

Liegen 2553 Tage, endlose Stunden, ewige Sekunden, Tage auf Minuten gepresst.
Wirren und Selbsterkenntnis, Sprudel und Eitelkeit, Zurückkehren und die Vergangenheit nicht gelten lassen.
Vergessen, erinnern, aufzählen, lieben, umkehren, scheitern, weiter machen, Kopf verlieren.
Wer man ist und war kann man an Frisuren festmachen und Lieben, an Umzügen, geleerten Gläsern, gewaschener Wäsche und benutztem Geschirr, an Irrglauben, Gerüchten.
Wir alle waren dabei und doch war niemand da, sind wir nicht, sind wir nichts, werden wir alles sein und spiegeln uns immer wieder und wieder.
Da waren gesendete Nachrichten und nicht getätigte Anrufe, die Wichtigkeit drängte sich auf wie brennende Narben, als hinge davon ab was existiert. Dann, jetzt, fällt dir kein einziger mehr ein, kein Name, keine Nummer, kein Grund und nie der Wunsch.
Kann man festmachen an Tänzen die man nie beendet hat, Stimmen die man nie vergisst, Jahre, all die Jahre, gequetscht, verbeult, gezogen, glitzernd, schäbig. Niemand wollte glauben.
Du weißt wer du warst, doch vielleicht weißt du nicht wer du bist.
Du weißt wer du bist, doch vielleicht weißt du nicht wer du warst.
Wohin, woher, warum und wann.
Die Tage sind gezählt, von mir, ich weiß nur eins: Ich bin. Immernoch und groß und gut und gestern, morgen, für Dich, für mich, für irgendwen im Hier.