Traenen warten nicht bis Schlag 12.

Sie schmecken nach der Gewissheit, dass die Zeit rennt. Und danach, dass man nichts und alles in der Hand hat. Das soviel hinter einem liegt, wie nur vor einem liegen kann. Der Geschmack der Raumzeit, für 12 Monate gewesen zu sein, hier und dort und überall, atmend, stockend, liebend.

Fremdtext.

[Schael dich aus dem Torf
Lass den Regen helfen
Der Dunst der Nebel
Wie der Tau in der Knospe ertrinkt
Waelz dich entlang der Suempfe
Wunder die Wege
Wiege die Krumen
Kratz dich raus
Schicht um Schicht

Ein Jahr, 12 Monate, 52 Wochen, 365 Tage, 5.256.000 Atemzuege.

In manchen Momenten mehr, in manchen beinah kein einziger.
Unzählige umgeschüttete Tassen und Gläser, getanzte Tänze, verlorene Tränen, geträumte Träume, unbeantwortete Fragen.
Nirgendwo hingewollt aber irgendwo angekommen.
Dazwischen Du, Er, Sie, diese Party, jene Party.
Abschied, Willkommen sein, Vergiß mein nicht, Auf Wiedersehen.