Die Grenzen, die verwischen, das Zuviel, das man will und das Wissen, nichts zu wissen.

Wenigstens bin ich jetzt dümmer als zuvor. Und kann das Tagtäglichdauerschleifealbum zu Recht tagtäglich dauerschleife hören.
Das von der Zuneigung erzählt, die sich nicht die Waage hält und vom Zweifel der sich regt, die Nähe, die man eigentlich nicht aushalten kann und vom Abschied, der immer mitkommt.
Der mit Dir an die Türe klopft, wenn du noch gar nich eingetreten bist.
Zeit, die man bräuchte, ein Herz, das vielleicht nicht stark genug ist, das Verletzen, das bestimmt bald wieder Einzug hält und das Empfinden, das irgendwas empfindet, aber keine Worte finden kann.
Warum sind nur deine Lippen so weich und deine Arme so stark und deine Kuhle am Hals so perfekt für mich, warum kannst du mich nur so halten wie du mich halten kannst und warum will ich nur von Dir aufgefangen und getragen werden. Ohne all dies zu fragen.
Bis morgen wieder das Leben über uns einbricht und uns klar macht, dass es da nichts gibt. Zwischen Dir und mir. Nur selten ein leises Verlieben das nicht gehalten werden möchte. Oder wollen wir es nicht halten? Wüssten wir nur, was der Wille begehrt, könnte ich nur lesen, was meine Gefühle sprechen. Doch wenn du da bist, weiß ich nichts und bin nichts und höre nichts außer Du. Da bist Du und du riechst gut und hast tolle Haare und manchmal auch ne komische Art. Mehr gibt's da einfach nicht und mehr braucht's da einfach nicht.
Vielleicht, weil du Sicherheit bist in deiner Unzuverlässigkeit und Unsicherheit und dem Abschied. Und Stirnbieten. Und Rätselraten. Und vielleicht ist das alles gar nicht echt sondern wäre nur schön, wenn es das wäre.