You can't get used to this but you can escape. If you want.


Euer Labilitätskarusell dreht sich und mein Verständnisticket lässt mich noch eine Runde mit Euch drehen.
Auch wenn ich mich fast übergebe halte ich fest an den Ketten aus Versprechen und Hoffnung, höre mir die Melodie der Schwüre zum tausendsten Male an und kann sie schon mitsummen, habe sie selbst mitgeschrieben und werde doch müde, wieder und wieder hinhören zu müssen.
Meine Eintrittskarte zum Rummel Eurer Sucht hat an Farbe verloren, millionen Mal geknickt, abgestempelt, weggeschmissen und wieder aus dem Müll gefischt.
Die Vorstellung wird keine Neue, selten wechseln die Schausteller, viele bleiben heute in ihren Wohnwagen hinter der Bühne gefangen, sperren ab und schmeißen den Schlüßel weg. Oder trauen sich noch einmal vor Publikum, ernten keinen Aplauss mehr, aber geben nicht auf ihre Show fortzusetzen und auf Einnahmen zu hoffen.
Einnahmen aus Nähe und Kredit aus Zeit. Gelockt mit neuen Plakaten von Programmänderung und Layout, von Ablauf und Bühnenbild.
Der Jahrmarkt bleibt, er zieht nicht weiter, er bleibt an Ort und Stelle und dreht alles ein, lässt nichts frei, das keinen Willen bestizt und lockt immer wieder Zuschauer heran.
Und lässt mich fühlen, ich wäre im Kreisel der Lügen und Dämonen gefangen, wie ihr im Antrieb und Auftritt des Eitelkeitenegoismus, der Euch weiter in der Suppe aus ausgeleierter Musik und Schwachheiten tanzen lässt.

„And although he's nothing in the scheme of my years
It just serves to bludgeon my futile tears
And I'm not used to this, no, no, I observe, yeah I don't chase
But now I'm stuck with consequences thrust in my face, yeah

And the melodramas of my day delivery blows
That surpass your rejection, it just goes to show
A simple attraction that reflects right back to me
So I'm not as into you as I appear to be, yeah.“ Amy Winehouse – You sent me flying