Erkenntnisvermögen.

Für dich ist Straßenbahnfahren wie Zoo mit Rumfahren. Dein Kühlschrank eine Zuchtstation für Kleingetier und Geruchsexperimente. Der Rest der Küche Schlachtfeld. Dein Smartphone dein persönlichstes Persönliches und ein Paar Socken finden ist bei Dir wie Puzzel mit ganz vielen Teilen, eins fehlt mindestens immer. Oh, und ein Frauenschwarm bist Du, mit ganz viel Charme. Der hat mich nicht gepackt, dem erlieg ich nicht. Aber Dir.
Ich bin ab sofort Vernunftpart, man höre und staune, und deine Freunde werden mich hassen. Meine zicken auch schon, selten hab ich Zeit für wen, du riechst nämlich so gut.
Ich hatte irgendwann Mal den Mut, alles loszulassen, mich loszulassen und auch das Leben mal Leben sein zu lassen. Alle warteten wir auf den großen Aufprall, zwischen meinem Trugschlußbild und der Echtheit der Zeit. Heute erst war ich dankbar für diesen Leichtsinn.
Da kam der, der aussieht wie ein deutscher Schauspieler. Hätte ja nur Schauspielerei werden können. Oder dummes Rumficken. Fast wäre es der Aufprall gewesen, die Abzweigung, nach der es den Bach runter geht, das Sofa, auf dem ich bleibe, ohne darauf zu sitzen.

Aber dann war es Normalnull, Ursprungsgerade, x = y, Intellekt gegen Kreativität.

Ich mag Dich sehr.

[Intellekt (zu lat. intellectus: Innewerden, Wahrnehmung, Erkenntnis) bezeichnet die Fähigkeit, unter Einsatz des Denkens Erkenntnisse und Einsichten zu erlangen; Denk-, Erkenntnisvermögen. Der Begriff steht in engem Bezug zu dem der Vernunft und des Verstandes.]