Drei Welten in meiner. Und doch nur eine subjektive Wahrnehmung der Gegenwart.

[Hat sich betrunken an jedem Moment, die Sekunden saugten aus. Stunden wurden sie und dickflüssig floßen sie. Wurden Tage, Wochen, Jahrelang.

Sirupähnlich hin zu Zerkautemkaugummigrau gerissen und verschlissen. Ins Haar geklebt.

Das Reinlassen ausschalten, das Rauslassen loslassen.

Stroboblitze, Sekundentakt. Unisono mit deinem Scheiß.

Dann Schwarze Schafe mit Charlie Sheen und der Bar 45 in Berlin.

Spannendes Drahtseil, blutende Striemen in Fußsohlen, Wahn oder Schmerz.

Giftpfeile in leere Gedankenblasen schießen, Blicke töten.

Universellen Weltschmerz auskotzen. Fremden ins Gesicht, die deine Sprache nicht sprechen. Den Bass immernoch hören.]

Da stehst du auf.(Erster Akt; Sie betritt die Bühne) Kaffee, Rührei, Haare nicht geföhnt. Wohlwonnewolkenbausch.

Zwischenspiel.

Alle Glieder zittern. Erschöpfung, Erregung. Andersinmirgefühl. Für bald.

5ter Tag, Name egal. Im Oktember im Heutegesternmorgen.

Scheiße labern is schwerer als ausschweifend philosophieren.

"Schon wieder soviel in meinem Kopf, alles. Aber nichts." Genau das. Dein Köpfchen kennt das auch.

Heimlich und immer ehrlich sollte es im Wortkauderwelsch um wen ganz anderes gehen, um ein paar Stopps in diesem tropfenden, blinkenden Zeitfenster. Stroboblitze eben. Anfangs rosa Licht, dann Dunkelheit, nun Strobo. Und heiße Lampen, zu nah ran gestellt. Begierde nämlich und Feuer und Unfug und Fehler und deine Größe, ja deine Größe, das mikrige Versagen und die Fragen.

Und dann doch nur Weichspülergeruch und Augen, schief, werden die Wochen 'n bisschen stumpfer. Und ich trage seit Neuestem Ringe unter meinen.

Die Abgefucktheit passt da rein. Das Fuck muss da rein. Und das Spiel is 'n Spiel. Ohne Regeln, beide sind wir Würfel. Du n gezinkter. Zauberwürfel, wandelbar, ohne Halt.


Fuck. Fuck. Sich Erinnerungen nicht mehr sicher sein, die gestern erst waren. Gestern, das ist ungefähr von Gummistiefeltag bis heute. Nur wann der war.

Und ja, das waren auch früher die besten Zeiten, ein Knäul aus Freiheit, Sex, Liebe, Silvester, was noch alles war in Phasen wie diesen. Ohne Zeit, ohne Plan, mittenmang. Dadurch erwachsen geworden. Im Heute das keinen Kalendereintrag trägt ähnliches Knäul und ein inneres Verlangen aufzuhalten und gleichzeitig weiterzumachen. Rekonstruktion. Gleich null. Fuck.

Warst du das? Also du warst das, aber wer bist du jetzt? Seit gestern. Und wer bin ich, wann.


Septum. Luftschlößer. Eine Zeile in meinem Umschwungtext. Proberaumhandychatsession mit kristallklaren Gefühlen und deinem Eindruck. Du, damals, Bube, Wasser, Bier, Wasserstoffblondsüß, komisch. Jetzt mein schlimmster Feind und größtes Geheimnis, Hatefuckgedanke und ein Niemand. War mein langsames Schleichen in deinen Gedanken und dann Platzen in deinen Kopf für dich so schwer? Oder nur 22 und Techno? Trotz.teeny.man.kommt.dreist.auf.ihrem.gesicht. Hab sie sofort erkannt. Erkannt dass du nichts kennst. Nur ihr Gesicht, und das hat alles schon auf der Strin stehen.


Wie konnte ich hoffen, denken, rosarotsein, wie einfach annehmen, du könntest mich tragen. Und wie mich kurz erblühen lassen durch deine Phrasen. Wenn du deine Räusche und auch dein Herz nicht mal selbst (er)trägst. Das macht an.

Here´s the point. The first, the last. An dem ich irgendwann angefangen habe auf dich zu warten.
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