Ich schmeiße das Uns raus und schlage die Türe zu.

Es ist alles so beschissen beschissen, das es schon fast wieder Humor ist. Fehlen denn die Exzessivnomen meines Lebens? So wie die Lautstärke ohne Musik. Das Lackentfernen von Asphalt, splitternd, in alle Ritzen gekrochen. Klammern in Haaren, die nicht mehr loslassen. Flyerschnipsel und Fotonegative zu einem großen Bild geflickt, das deinen Namen ergibt. Ich begieße es mit Wein, weine ganz leise und reiße alles wieder ein. Exzessivnomen, Scheiße! Lasst mich los, lass mich los, ich lasse euch nicht mehr in mein Leben. Dich nicht mehr in mein Leben, mich nicht mehr herein.
„Why would you try to make me friends with them soldiers ?
When you know that I've never been familiar with orders
When you know that my heart is in a pretty disorder
And you should know that in my heart you fill every corner“
Schmeiße das Uns raus und schlage die Türe zu. Putz bröckelt, Putz hält zusammen. Exzessivscheiße, Nomen!
Eine Flauschdecke auf Beton macht nichts weicher.
Mein Kopf explodiert also schmeiße ich mich hinaus und füttere ihn mit Schönheit. Schönheit, Schokomuffins und Schorlenwein ohne Schorle.
Telefonstecker ziehen und warten. Auf das endlos stille Klingeln. Alle Wahrnehmung ausgrenzen, das Fühlen aller Anfang.